Trichinenuntersuchungen im Landkreis Harzkreis

Das Amt für Veterinärwesen und  Lebensmittelüberwachung teilt mit, dass die Untersuchung auf Trichinen ausser Dienstags jeden Tag stattfindet.

Proben, die Freitags bis 11.30 Uhr im Amt eingereicht werden, können noch am selben Tag untersucht werden.

Das Untersuchungsmaterial kann Montag  bis Mittwoch von 7.00 Uhr bis 16.00 Uhr, donnerstags von 7.00 Uhr  - 17.30 Uhr bzw. freitags von 7.00 Uhr  bis 12.00 Uhr im Amt für Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung in Halberstadt, Friedrich-Ebert-Straße 42, bei Frau Dahlberg (Raum 19)  bzw. Herrn Reichardt  (Raum 20) abgegeben werden. Ebenfalls können die Proben montags von 9:00 Uhr bis 10.00 Uhr, mittwochs und freitags von 10:00 Uhr - 11:30 Uhr im Kurierstützpunkt Quedlinburg, Am Schiffbleek 3 abgegeben werden.

 

Die weiteren Probenannahmestellen sind:

1. Dr. Henning Reimer u. Dr. Rosemarie Reimer, Bahnhofstr. 32, 38836 Anderbeck

2. Frau Dr. Böhland, Im Winkel 3, 38835 Deersheim

3. Gemeinschaftspraxis Dr. Appelt und Baxmann, Ernst-Pörner-Str. 4b, 38855 Wernigerode

4. Herr und Frau Dr. Blankenburg, Gartenstr. 5, 38889 Blankenburg

Abgabemöglichkeiten bestehen hier zu den üblichen Praxissprechzeiten

 

Die Jagdausübungsberechtigten, die Ihre Fax- Nummer bzw. E-Mail Adresse auf dem Wildursprungschein angeben, können das Ergebnis der Untersuchung per Fax oder per E-Mail vorab erhalten.

 

Tierseuchenbekämpfung

Das Veterinäramt des Landkreises Harz informiert über Kurpocken- und Spulwurmbefall bei Waschbären. Das Veterinäramt des Lankreises Harz erhielt über das Veterinäramt Nordhausen die Information, dass im Bereich Ellrich zwei erlegte Waschbären mit Kuhpocken (Orthopoxvirus) infiziert waren. Ein gleicher Befund wurde bei einer Katze (Freigänger) in Benneckenstein erhoben. Kuhpocken werden vom Orthopoxvirus hervorgerufen und sind auch für den Menschen ansteckend. Eine Infektion ist über kleine Wunden an den Händen möglich. Des weiteren gibt es bei den zur Einsendung gelangten Waschbären im Landkreis Harz wiederum den Nachweis von Spulwurmbefall. Auch hier ist eine Infektion des Menschen bei unsachgemäßem Umgang mit den Tieren nicht auszuschließen. Alle Jäger werden darauf aufmerksam gemacht, beim Umgang mit erlegten Waschbären entsprechende Sorgfalt (Handschuhe, schnell Verpackung in Plastiksäcke sowie Reinigung und Desinfektion der Hände) walten zu lassen.

Das Erregerreservoir für Kuhpockenviren bilden Wildnager, u. a. Mausarten. Katzen erwerben die Infektion im Rahmen der Nagerjagd und gelten als Hauptinfektionsquelle für den Menschen. Die Inkubationszeit bei Kuhpockenerkrankungen beträgt 7 bis 12 Tage. Als Symptome treten lokale Blasen- und Pustelbildungen der Haut auf, die erst nach mehreren Wochen unter Krustenbildung vernarben. Betroffen sind meist  Hände und Gesicht. Üblicherweise treten nur wenige oder nur eine Hautveränderung auf, die mit starker Schwellung und Rötung sowie eine ausgeprägte Lymphknotenschwellung der regionalen Lymphknoten verbunden ist. Die Blasen/Pusteln und die Lymphknoten sind schmerzhaft. Infizierte können über Fieber und Unwohlsein klagen. Häufig kommt es auch zur Bindehauterkrankung des Auges. Ausführliche Informationen zur Kuhpockeninfektion sind in einem entsprechenden Merkblatt unter www.liga.nrw.de zu finden.