Den angehenden Jungjägern „probehalber“ auf den Zahn gefühlt

Im Rahmen der Jungjägerausbildung 2010 der Jägerschaft Wernigerode  gab es auch in diesem Jahr wieder die Gelegenheit, das erarbeitete theoretische Wissen in der Praxis zu testen. Aufgabe sollte es sein, einen Nachmittag unter prüfungsähnlichen Bedingungen in der Natur zu ermöglichen.

Dazu lud Revierförster Martin Bollmann alle interessierten „Auszubildenden“ in das Forsthaus nach Drei-Annen-Hohne ein. Unterstützt von mehreren Jägern hatte er einen Stationsbetrieb vorbereitet, an dem sich die Jagdschüler so richtig ausprobieren konnten. Sie durften Trophäen und Zahnreihen verschiedenster Schalenwildarten genau untersuchen, diverse Pflanzen- und Baumarten bestimmen, ihr Wissen zum Thema Waffen und Waffenrecht überprüfen und den Erläuterungen zu Jagdhunden (erklärt am lebenden Objekt) lauschen. Auch die Beantwortung verschiedener prüfungsrelevanter Fragen aus allen Bereichen der Jagd  wurde trainiert.  Gemeinsam suchte man hier mit den Stationsleitern in Gruppenarbeit nach Antworten und klärte umfassend Fragen.

Es zeigte sich, dass die angehenden Jungjäger gut vorbereitet waren. Manchem wurden sicher auch noch einige Wissenslücken bewusst.  Auf jeden Fall nutzten alle sehr interessiert und aufmerksam die Gelegenheit zum Training für die praktische Prüfung.

Katrin Schwebig


ganz artig zum anschauen.jpgherr schildt.jpgjungjaeger erkunden den repetierer.jpgmartin bollmann erklaert.jpgwichtige hinweise.jpgwo steht das beschusszeichen.jpg

Die Prüfung am 18. Juni 2010 haben 9 von 13 Teilnehmer bestanden. Wir gratulieren und wünschen Ihnen Weidmannsheil! Ein großes Dankeschön an alle Ausbilder und Organisatoren.