Â
Am Sonntag, den 11.3.12 fing sich ein männlicher Luchs in einer bei Königskrug am Riss eines Rotwildkalbes aufgestellten Kastenfalle. Das Tier trug ein altes GPS-Senderhalsband. Ole Anders geht davon aus, dass es sich um den im März 2008 erstmals und als ersten Luchs überhaupt besenderten „M1“ handelt.
Endgültige Klarheit hierüber wird die genetische Analyse der entnommenen Blutprobe bringen. M1 hatte damals weite Exkursionen durch den Harz unternommen und ein Gesamtstreifgebiet von über 1500 km² genutzt.Kontakt zu M1 war im Sommer 2009 abgerissen, als die Halsbandbatterie zu schwach wurde. M1 trägt nun ein neues GPS- Senderhalsband mit Drop-off-Funktion, dass sich nach Ablauf von 13 Monaten selbstständig vom Hals des Luchses lösen wird.
Â
Ab sofort ist eine weitere Internetseite der Nationalparkverwaltung frei geschaltet: www.wilde-katzen.eu. Diese ermöglicht Einblicke in das Leben der Wildkatze und des Luchses. Dorthin werden mittels moderner Technik aktuelle Bilder und Filme von den Tieren des Harzes übertragen. Weiterhin sind interessante Fotofallenbilder zu sehen.
Â
Am 10.02.12 gegen 18:30 Uhr gelang dem Naturfreund Alexander Markus Lembke im Ilsetal, ca. 300m vom Zantier Platz in Richtung Abzweig Plessenburg gesehen haben, das seltene Glück einen Luchs zu fotografieren. Alexander Markus Lembke ist Dipl. Mediendesigner / Standbildfotograf und Onkel unseres Jägerschaftsmitgliedes Erik Lembke.
Das Trittsiegel der Luchsspur ähnelt sehr der Hauskatze.
Es ist jedoch etwa dreimal so groß (Länge und auch Breite beträgt ca. 7-9 cm) und hat eine ausgesprochene runde Form.
Die Abdrücke der Hinterpfote sind etwas kleiner. Krallenabdrücke sind meistens nicht vorhanden. Die Schrittlänge beträgt abhängig von der Gangart in der Regel 80 cm bis 120 cm.